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Kein Drama beim Kämmen

Richtiges, maßvolles Kämmen zur rechten Zeit vermeidet Haarschäden

Kämmen ist gut für die Haare. Nun, diese Behauptung hat einen wahren Kern. Ganz unkommentiert kann man sie aber nicht stehen lassen. Denn während richtiges und wohl dosiertes Kämmen einen positiven Effekt auf die Wirkung der Haarpracht haben kann, kann zu viel des Guten schnell zu einer Tortur für die geliebte Mähne werden. Besonders bei langen Haaren kommt es dann schnell zu ungewollten Nebenwirkungen.


Es ist wichtig zu wissen, dass nasse Haare deutlich empfindlicher sind, als trockene. Daraus folgt, dass man mit ihnen deutlich vorsichtiger umgehen sollte. Rabiates Durchpflügen mit dem Kamm direkt nach dem Waschen ist daher keine gute Idee. Spätestens beim - nicht zu heißen - Föhnen jedoch kommt man um das Kämmen nicht mehr herum. Vorsicht ist aber auch hier die Mutter der Porzellankiste. Ein erstes „Entknoten" sollte dabei der erste Schritt sein. Hierfür eignet sich ein eher grobzinkiger Kamm. Ist erst einmal eine grobe Ordnung hergestellt, kann auch die Bürste zum Einsatz kommen.

Trockenes Haar hält auch eine etwas weniger behutsame Behandlung aus. Dennoch stellt jedes Durchfahren mit der Bürste eine Belastung dar. Daher sollte man sich ausufernde Kämmeinheiten möglichst verkneifen. Weniger ist auch hier in der Regel mehr. Das Kämmen nur um des Kämmens Willen ist aus diesem Grund unangebracht. Nur wer wirklich das Gefühl hat, die Haare entwirren und ordentlich herrichten zu müssen, sollte zu Kamm und Bürste greifen. So ist morgendliches Kämmen sicherlich sinnvoll, am Abend, also vor dem Zubettgehen allerdings ist der Nutzen fraglich, da sich in den Kissen ohnehin die Haarpracht munter ganz von alleine verwuschelt.


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Letzte Aktualisierung am 08.08.2011.

Kein Drama beim Kämmen

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