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Plastische Chirurgie am besten narbenlos

Ästhetisch-Plastische Chirurgen entwickeln neue OP-Methoden und Techniken zur Narbenvermeidung...

Plastische Chirurgie

Die Ästhetisch-Plastische Chirurgie zur Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes der Menschen ist bereits seit dem 14. Jahrhundert überliefert und findet zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz. Auch damals ging es zum Beispiel bei einer deformierten Nase nicht darum, das Leben gefährdende Krankheiten zu heilen, sondern die betroffenen Patienten von einem Makel zu befreien. Nichts anderes machen wir heute. Sind aber nicht einer der entscheidenden Nachteile von solchen Operationen bleibende Narben, die je nach Veranlagung ihrerseits entstellend wirken können?

Die wissenschaftliche Forschung in der Plastischen Chirurgie hat daher kontinuierlich neue Techniken und Operationsmethoden entwickelt, wie sichtbare Narben vermieden oder zumindest so klein wie möglich gehalten werden können. Dazu gehören ständig verbesserte, das Gewebe schonende Techniken, die in der Facharztausbildung zum Plastischen Chirurgen "von der Pieke auf erlernt" werden, Verfeinerungen von Instrumenten und Materialien sowie neue Operationstechniken, die geringere Blutverluste und Infektionen zur Folge haben.

Heute sind diese Methoden so verfeinert, dass selbst ein erfahrener Ästhetisch-Plastischer Chirurg die Spuren eines solchen Eingriffs nicht unbedingt auf Anhieb erkennen kann. Die neueste Methoden, um Narben zu minimieren, basieren auf modernen Konzepten wie endoskopische Methoden, Lasertechniken, neue Schnittführung und die Repositionierung von Weichteilgewebe wie bei

Facelift und Gesichtsfaltenbehandlung:

  • Durch Full-Face-Laserbehandlung ohne jegliche Narbe, wobei auch eine Straffung der Haut zusätzlich zur oberflächlichen Faltenglättung erreicht werden kann - geeignet für kleinfaltige Haut und mittelgradige Hauterschlaffung.
  • Endoskopisch in Stirn, Hals und Mittelgesichtsbereich mit nur noch Stichincisionen zum Beispiel im behaarten Kopfbereich.
  • Durch Gewebsreposition je nach Ausmaß nur durch Minischnitte und Anheben der abgesackten Unterhautfettgewebe; es wird weniger Haut mobilisiert, Zug auf die Haut vermieden und dadurch kurze Narben ermöglicht und verbreiterte Narben verhindert. Durch Kombination von Fettabsaugung und Fettinjektion (Lipostructure)
  • durch kleinste Stichincisionen.
  • Völlig ohne Operation nur mit Faltenunterspritzung

Unterlidstraffung:

  • Ohne jegliche äußere Narben
  • Entfernung der Tränensäcke von innen
  • Straffung der Unterlidhaut mit dem Laser

Brustvergrößerung

  • Ohne Operation mit Aspirations-BH
  • Endoskopische Brustimplantatpositionierung oder Kapselfibrosensprengung

Brustverkleinerung/-straffung und Gynäkomastie

  • Nur durch Fettabsaugung bei jüngeren Patienten fast narbenlos
  • Bei größeren Brüsten Straffung durch die "vertikale Mammoplastik" - mit einer Narbe, die nur noch um die Brustwarze an der natürlichen Demarkation verläuft und senkrecht nach unten zur Umschlagsfalte (im Gegensatz zu dem lange verbreiteten T- oder L-Schnitt = ein weiterer Schnitt in die Unterbrustfalte)

Altbekannte Methoden wieFettabsaugung allgemein - funktioniert über kleine Stichincisionen, circa einen halben Zentimeter lang an unauffälligen Stellen; Nasenoperationen, die schon seit Jacques Joseph von innen ohne äußere Narbe durchgeführt werden, Kinnmodellierung zur Profilverbesserung, zum Beispiel bei fliehendem Kinn von der Mundschleimhaut aus, dokumentieren die Bestrebungen der Ästhetisch-Plastischen Chirurgie seit vielen Jahrzehnten, den Wünschen der Patienten nach minimalen Operationsnarben bei maximalen Ergebnissen nachzukommen. (Text: Dr. Constance Neuhann-Lorenz, München)



Plastische Chirurgie - Schönheitschirurgie, Plastische Chirurgie - plastischer Chirurg
Letzte Aktualisierung am 01.10.2009.


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