Halsstraffung - das kann man gegen unschöne Halsfalten tun

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Verschiedene Methoden des Halsliftings im Überblick

Halsstraffung - das kann man gegen unschöne Halsfalten tun
Halsstraffung - das kann man gegen unschöne Halsfalten tun

Eine Halsstraffung kommt infrage, wenn das Bindegewebe schwächer wird oder sich zu viel Fett am Hals eingelagert hat. Es existieren verschiedene Methoden, um das Aussehen des Halses zu verbessern. In der Regel ist dafür ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik erforderlich.

In einer Vorabuntersuchung erfahren Patienten, welcher Eingriff in ihrem Fall am ehesten zu dem gewünschten Ergebnis führt. In vielen Fällen wird die Halsstraffung mit weiteren Operationen, wie einem Facelift, verbunden.

Wer sehr stark abgenommen hat, leidet oft daran, dass die Fettpolster im Bereich des Halses nicht verschwinden. Je nach Methode beträgt die Operationszeit zwischen einer und zwei Stunden. Die genaue Zeit hängt neben der Art der OP von den individuellen Herausforderungen jedes einzelnen Patienten ab.

Wie bei jeder Operation bestehen Risiken, über die ein Facharzt vorab aufklärt. Bei einer Halsstraffung treten Wundheilungsstörungen sowie eine starke Vernarbung allerdings äußerst selten auf.

Fehlende Spannkraft der Haut

Ein jugendliches Aussehen lässt sich nur schwer mit Falten vereinbaren. An vielen Körperzonen helfen Sport und gesunde Ernährung dabei, die Hautalterung zu verlangsamen. Im Bereich des Halses haben diese Methoden jedoch relativ wenig Erfolg.

Im Laufe der Jahre verliert die Haut an Spannkraft und ist weniger elastisch. Teils bildet sich ein Doppelkinn, andere Patienten klagen hingegen über Hautlappen, die herabhängen. Ausgiebige Sonnenbäder verstärken den Alterungsprozess zusätzlich und lassen die empfindliche Halsregion schnell alt aussehen.

Ist die Halspartie erschlafft, kann als Lösung eine Halsstraffung in Betracht kommen. Durch die Operation erreichen die Schönheitsspezialisten eine definierte Kinnlinie, einen schlanken und ästhetisch ansprechenden Hals sowie sichtbar weniger Falten.

Verschieden Methoden der Halsstraffung

All jene, die primär unter ihren Fettpölsterchen am Hals leiden, welche sich etwa durch ein Doppelkinn bemerkbar machen, können auf eine laser-assistierte Fettabsaugung an der Halsregion zurückgreifen. Bei dieser Methode kommen eine feine Kanüle sowie ein Laser zum Einsatz. Die Einstichstellen sind nur wenige Millimeter groß und werden so geschickt gesetzt, dass sie im Nachhinein mit bloßem Auge kaum erkennbar sind.

Nach einer eingehenden Analyse, welche Fettdepots das Problem darstellen, werden diese mit Hilfe eines Lasers zerstört. Im Anschluss an die Vernichtung der Fettzellen wird das überflüssige Gewebe entfernt. Zu diesem Zweck benötigt der Schönheitschirurg die Kanülen.

Mit zunehmendem Alter erschlafft die Muskulatur des Halses zunehmend. Der Platysma, der Hautmuskel des Halses, ist, im Gegensatz zu vielen anderen Muskeln nicht direkt mit dem Skelett verbunden. Er befindet sich unterhalb der Hautschicht, aber über den Faszien der direkten Halsmuskulatur. Aus diesem Grund kann der Muskel nur sehr schwer trainiert werden. Meist geht eine schwächere Muskulatur einher mit zu viel Haut, die im Rahmen einer Halsstraffung entfernt werden kann.

Je nach Methode führt der zuständige Schönheitschirurg einen feinen Schnitt unterhalb der Ohren oder aber hinter der unteren Kinnfalte durch. An beiden Stellen ist der Schnitt nur minimal sichtbar und heilt relativ schnell ab.

Im Rahmen der Operation, die etwas aufwändiger ist als die reine Fettabsaugung, wird der Platysma verkürzt. Zusätzlich entfernt ein plastischer Chirurg bei diesem Verfahren einen Teil der überschüssigen Haut.

Im Ergebnis sollte der Hals nach der erfolgreich durchgeführten Schönheits-OP sichtbar jünger wirken. Da ein kleiner Schnitt nötig ist, müssen diese Stelle vernäht werden. Die Fäden werden jedoch bereits nach ein bis zwei Wochen gezogen.

Vielfach verbinden Patienten, die eine Hautstraffung im Halsbereich durchführen lassen, diese mit einem Facelift. So kann der Plastische Chirurg beide Bereiche im Rahmen einer einzigen Operation behandeln. Ein ausführliches Beratungsgespräch im Vorfeld, um beispielsweise den Ablauf einer Halsstraffung zu erläutern, ist deshalb für ein erfolgreiches Behandlungsergebnis besonders wichtig.

Nachsorge bei einer Halsstraffung

Eine Halsstraffung ist trotz relativ geringer Risiken eine Operation. Jeder, der sich einer solchen körperlichen Veränderung unterziehen möchte, sollte sich daher der Risiken des Eingriffs bewusst sein.

Im Nachhinein gilt es, den Körper zu schonen. Für eine Zeitspanne von ein bis zwei Wochen müssen Patienten ein Mieder am Hals tragen, um die Wundheilung nicht zu gefährden. Das Ergebnis der Operation hängt maßgeblich damit zusammen, ob sich Operierte nach erfolgter Halsstraffung ausreichend Ruhe gönnen.

Nur so ist gewährleistet, dass der Körper sich speziell auf die Heilung fokussieren kann.

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